EVP Steffisburg – Patrick Bachmann tritt ab

An der Parteiversammlung der EVP Steffisburg legte Patrick Bachmann sein Präsidentenamt nach 10 Jahren engagierter Tätigkeit nieder. Eine längere Auslandabwesenheit, berufliche Veränderungen und die Kandidatur für das GGR Präsidium im nächsten Wahljahr würden diesen Schritt notwendig machen, sagte Bachmann in seiner Abschiedsrede. Bis im Sommer leitet ein Co Präsidium bestehend aus Tim Surbeck und Ernst Eggenberger die Geschicke der Partei.

In der Diskussion über die Abstimmungsvorlagen erreichten beide nationalen Vorlagen eine Nein-Mehrheit. Trotz vieler Sympathien für die Wohnraum-Initiative gab die starre 10% Klausel schlussendlich den Ausschlag, den indirekten Gegenvorschlag des Bunderates höher zu werten als die Initiative selbst. Nach langer Debatte entschied sich eine Mehrheit der Anwesenden, dass die Flughöhe des Antirassismusgesetzes beibehalten werden soll (Rasse, Ethnie, Religion) Eine Diversifizierung auf eine Interessengruppe würde andere Interessengruppen auf den Plan rufen. Der bisherige gesetzliche Schutz sei genügend. Beide kantonalen Vorlagen wurde einstimmig gutgeheissen.

 

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Feier zum 100 Jahre-Jubiläum der EVP Steffisburg

Zulgpost November oder Dezember 2019 - Bericht

Jubiläumsfeier der EVP Steffisburg

Unter dem Motto «100 Jahre EVP Steffisburg – wertorientiert in die Zukunft» fei­erte die EVP Steffisburg am 5. November zusammen mit vielen Gäs­ten im Stammlokal Alte Schmitte ihr 100-jähriges Beste­hen. Parteipräsident Patrick Bachmann rief dazu auf, den unver­wech­sel­ba­ren Wer­ten der Par­tei wie Nachhaltigkeit, Gerech­tig­keit und Men­schen­würde treu zu blei­ben. Der Präsident des Grossen Gemeinderates Thomas Rotacher hob in einer gehaltvollen Rede den Wert der christlichen Basiswerte hervor. Sie seien das Fundament für Demokratie und Menschenrechte. Ursulina Huder, die Vizepräsidentin der Gemeinde, verdankte die tragende Mitarbeit der EVP Vertreterinnen und Vertreter in der Gemeindepolitik und überbrachte ein grosszügiges Geburtstagsgeschenk.

Alt Nationalrat Heiner Studer würdigte die Geschichte der EVP. Sie sei von allen Anfängen an Brückenbauerin zwischen den Polen gewesen. Die «Evan­ge­li­sche Volks­par­tei Schweiz» wurde 1919 gegrün­det, als die Schweiz an pre­kä­ren sozia­len Ver­hält­nis­sen und der tie­fen Kluft zwi­schen Bür­ger­tum und Arbei­ter­schaft zu zer­bre­chen drohte: Als eine poli­ti­sche Bewe­gung, die sich mit christ­li­chen Wer­ten für das Wohl der Bevöl­ke­rung ein­set­zen wollte. Noch heute sei sie eine Mit­te­par­tei mit dem Ziel, die gesell­schaft­li­chen Grä­ben zu über­brü­cken. In den kürzlich erfolgten Nationalratswahlen konnte Studers Tochter für die EVP gar ein drittes Mandat dazu gewinnen.

Pio­niere in der Sozial- und Umwelt­po­li­tik

Von Anfang an fühl­ten sich die Politikerinnen und Politiker der EVP einer kla­ren christ­li­chen Sozi­al­po­li­tik und dem Schutz der Umwelt ver­pflich­tet. So for­derte die Par­tei zum Bei­spiel bereits 25 Jahre vor deren Ein­füh­rung die ver­fas­sungs­mäs­si­gen Grund­la­gen für die AHV oder legte mit einem Pos­tu­lat 1944 das Fun­da­ment für den Gewäs­ser­schutz in der Schweiz.

Wer­teo­ri­en­tierte Mit­te­par­tei

Der EVP geht es in ihrer Poli­tik um Gerech­tig­keit, Nach­hal­tig­keit und Men­schen­würde, um Ver­trauen, Hoff­nung, Ver­ant­wor­tung, Trans­pa­renz und Respekt. Und ganz wich­tig: um Glaub­wür­dig­keit. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger haben genug von Halbwahrheiten, Eigen­in­ter­es­sen und poli­ti­schen Blo­cka­den. «Die EVP sucht unab­hän­gig von jeg­li­chen Strö­mun­gen auf der Grund­lage christ­li­cher Werte gute Lösungen für das Gemein­wohl, die Men­schen und die Umwelt», betonte Thomas Schweizer vom GGR Steffisburg. Auch die EVP Fraktion Steffisburg lässt sich deshalb nicht ins ideologische Blockdenken einordnen.  In sozialen Fragen politisiert mit einem Herz für die Benachteiligten in der Gesellschaft. In umwelt­po­li­ti­schen The­men poli­ti­siert sie dage­gen ökologisch-progressiv entschieden auf der Seite der Bewahrung der Schöpfung.

Das fröhlich-besinnliche Jubiläumsfest, musikalisch umrahmt von Harfe und Saxophonklängen, endete mit einem Apéro riche. « Geniessen, was die Schöpfung uns schenkt, ist auch ein Anliegen, das wir in der EVP Steffisburg pflegen,» meinte der junge Parteivizepräsident Tim Surbeck und hob das Glas zum Prosit.

 

Fotos des Anlasses finden sich hier: Fotogalerie 100 Jahre EVP Steffisburg

Jahresversammlung EVP Steffisburg, ein neuer Vize und Wahlempfehlungen

Rückblick auf die Jahresversammlung der EVP Steffisburg vom Donnerstag, 2. Mai 2019

Bericht über die Jahresversammlung der EVP Steffisburg vom 02.05.2019

 

EVP Steffisburg: Tim Surbeck neuer Vizepräsident

Die EVP Steffisburg wählte Tim Surbeck, welcher schon in der Umweltkommission der Gemeinde Steffisburg engagiert ist, für die abtretende Corina Bänziger als neuen Vizepräsidenten. Für die zurücktretenden Adolf Santschi und Esther Bähler wurden Corina Bänziger und Hansruedi Birrer als Revisoren gewählt. Danke vielen Spenden im Wahljahr schloss die Jahresrechnung solid ab. In den neuen Legislaturzielen orientiert sich die Partei weiterhin an einer globalen Verantwortungshaltung. Sie vertritt einen Kurs der Nachhaltigkeit und des Masshaltens und ist auch bereit, zugunsten eines gesunden Klimas politische Entscheide zu tragen, die eine massvolle Reduktion unseres Wohlstands mit sich bringen. Sie orientiert sich konsequent an einer lebenswerten Zukunft für die nachfolgenden Generationen.
Für die kommenden Abstimmungen empfiehlt die EVP Steffisburg jeweils ohne Gegenstimmen folgende Abstimmungsentscheide: Die Ja-Parole zur Steuerreform/ AHV Finanzierungsvorlage, allerdings bei einer beträchtlichen Anzahl von Enthaltungen. Die Parteibasis stellte sich hinter die Anpassungen an die EU-Richtlinien im Schweizer Waffenrecht. Die Änderung des Gesetzes über die öffentliche Sozialhilfe im Kanton Bern lehnten die Stimmberechtigen ab. Sie fanden es stossend, dass auf dem Buckel der schwächsten Mitbürger gespart werden soll. Der Volksvorschlag mit seinem Anliegen, Aus- und Weiterbildung der Sozialabhängigen in Kooperation mit den Wirtschaftsverbänden zu fördern, wurde unterstützt. Bei der Stichfrage soll der Volksvorschlag angekreuzt werden.  

 

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EVP Steffisburg gegen Selbstbestimmungsintiative

Rückblick auf die Parteiversammlung vom Dienstag, 6. Nov. 2018

Parteipräsident Bachmann verdankte an der gut besuchten Parteiversammlung die engagierte Mitarbeit am Wahlmärit. Er zeigte sich erfreut, dass die EVP für die Wahlen des Grossen Gemeinderates mit mehreren jungen Kandidatinnen und Kandidaten antreten kann.

Nach intensiven Diskussionen wurden die Abstimmungsparolen gefasst. Die Hornkuhinitiatve fand Sympathisanten, wurde aber dann doch knapp verworfen. Ohne Gegenstimme wurde die Selbstbestimmungsinitiative abgelehnt. Sie gaukle Demokratie vor, stelle aber die Verhandlungspraxis in Frage, die Grundlage der Umsetzung von demokratischen Entscheiden sei. Die heutige Flexibilität, nationale und internationale Verhandlungen zu führen, würde bei einer Annahme der Initiative verhindert, was die Schweiz im internationalen Kontext immer mehr isolieren würde. Bei der Diskussion über den neuen Passus im Sozialversicherungsgesetz und über das neue Steuergesetz gingen die Wogen hoch. Beim Überwachungsartikel setzten sich schlussendlich die Befürwortenden gegen diejenigen durch, die einen stärkeren Überwachungsstaat ablehnten. Die Unternehmenssteuersenkung wurde knapp angenommen, obwohl die Bedenken nicht zerstreut werden konnten, dass die Mindereinnahmen der Steuern zu weiteren Beitragskürzungen in den Bereichen Soziales und Bildung führen könnten.

Thomas Schweizer zeigte auf, dass bei den gegenwärtigen Kräfteverhältnissen im Parlament, die EVP/EDU Fraktion oft die entscheidenden Stimmen beitrage. Es sei darum wichtig, die 6 Fraktionssitze halten zu können. Dies könne aber nur gelingen, wenn neue Wählerinnen und Wähler angeworben werden. Wenn jedes Mitglied der EVP Steffisburg nur 2-3 neue Leute motiveren könne, bei den Wahlen die ganze EVP Liste ins Wahlcouver einzulegen, könne der Sitz gehalten werden.

 

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Aktuelle Medienmitteilungen

15.09.2020  | Wahlen in Ostermundigen - GGR-Mitglied Myriam Zürcher im Kurzinterview

Am 27. Sep­tem­ber 2020 fin­den in Oster­mun­di­gen die Gemein­de­wah­len statt. GGR-​Mitglied Myriam Zür­cher steht Red und Antwort.

Warum enga­gierst du dich im Gemein­de­par­la­ment?
Seit August 2018 bin ich Teil des Gros­sen Gemein­de­ra­tes in Oster­mun­di­gen (Legis­la­tive). Mit­den­ken und

Am 27. September 2020 finden in Ostermundigen die Gemeindewahlen statt. GGR-Mitglied Myriam Zürcher steht Red und Antwort.

Warum engagierst du dich im Gemeindeparlament?
Seit August 2018 bin ich Teil des Grossen Gemeinderates in Ostermundigen (Legislative). Mitdenken und mitgestalten können ist für mich ein grosses Vorrecht.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?

Die Integration von Menschen aus den vielfältigen Kulturen, welche in Ostermundigen wohnen, das Miteinander von Jung und Alt und der gegenseitige Respekt liegen mir sehr am Herzen. Das Thema Wohnraum ist auch aktuell in unserer Gemeinde. Wie können wir weiterhin gewährleisten, dass es bezahlbaren Wohnraum gibt, sowohl für grosse Familien wie auch für Menschen im AHV-Alter oder mit bescheidenem Einkommen?
Die Frage, die wir uns immer wieder stellen müssen ist, wie setzen wir in Ostermundigen unser Geld weise ein? Wie können wir allen Forderungen von Bund und Kanton gerecht werden? Und bei allem Ernst die Freude, die Menschlichkeit und die Hoffnung nie loslassen: Das ist für mich eine der vornehmsten Aufgaben in der Politik.

14.09.2020  | Umstrittenes Jagdgesetz - Gründe dafür

Mit dem revi­dier­ten Jagd­ge­setz kön­nen die Kan­tone geschützte Tier­ar­ten wie Wolf und Stein­bock künf­tig zur Bestan­des­re­gu­lie­rung abschies­sen las­sen, auch wenn Schä­den nur ver­mu­tet wer­den und noch nicht ein­ge­tre­ten sind. Die EVP lehnt dies ab. Der EVP-​Grossrat und Land­wirt Tom Ger­ber kennt jedoch auch Argu­mente dafür.

JA zum neuen Jagdgesetz

Die Nut­zung der Alp­wei­den und der Söm­me­rungs­ge­biete ist ein Grund­pfei­ler der Berg­land­wirt­schaft, der Land­schafts­bil­dung und

Mit dem revidierten Jagdgesetz können die Kantone geschützte Tierarten wie Wolf und Steinbock künftig zur Bestandesregulierung abschiessen lassen, auch wenn Schäden nur vermutet werden und noch nicht eingetreten sind. Die EVP lehnt dies ab. Der EVP-Grossrat und Landwirt Tom Gerber kennt jedoch auch Argumente dafür.

JA zum neuen Jagdgesetz

Die Nutzung der Alpweiden und der Sömmerungsgebiete ist ein Grundpfeiler der Berglandwirtschaft, der Landschaftsbildung und somit der dezentralen Besiedelung. Die Bergbauern müssen lernen,mit dem Wolf zu leben. Deshalb ist es bitter notwendig, dass die Wolfspopulation reguliert und dem Wolf klare Grenzen gesetzt werden können.

Doch Naturschützer, die jede Regulierung verwerfen, haben dabei eine genau gleich extremistische Haltung wie unsere Vorfahren, die den Wolf ausgerottet haben. Es gibt einen Mittelweg, um im alpinen Gebiet das Überleben der Weidewirtschaft und den Schutz des Wolfes zu ermöglichen: Mit einem klaren Ja zum Jagdgesetz.

Auch andere Tierarten, die grundsätzlich geschützt bleiben sollen, müssen ab und zu reguliert werden, um ein gutes Gleichgewicht zu erhalten.

Tom Gerber, Grossrat

13.09.2020  | Bieler Gemeindewahlen - Franziska Molina im Kurzinterview

Am 27. Sep­tem­ber 2020 fin­den in Biel Wah­len statt. EVP-​Stadträtin und –Gemein­de­rats­kan­di­da­tin Fran­ziska Molina steht Red und Antwort.

Gibt es Anlie­gen, für die du dich beson­ders ein­ge­setzt hast?

 

Schule und Sozia­les sowie das Klima inklu­sive Ver­kehr sind mir wich­tig. Sel­ber habe

Am 27. September 2020 finden in Biel Wahlen statt. EVP-Stadträtin und -Gemeinderatskandidatin Franziska Molina steht Red und Antwort.

Gibt es Anliegen, für die du dich besonders eingesetzt hast?

 

Schule und Soziales sowie das Klima inklusive Verkehr sind mir wichtig. Selber habe ich kaum Vorstösse eingereicht, doch ich unterstütze die verschiedenen Anliegen als Mitunterzeichnerin. Ich engagiere mich vor allem für die Schulen. Seit 25 Jahren bin ich in der Schulkommission aktiv. Ich habe den Aufbau der  Filière Bilingue (zweisprachiger Unterricht) mitgetragen. Nun sollte dieser Unterricht an mehreren Standorten in der Stadt angeboten werden. Gleichzeitig dürfen jedoch die anderen Schulen nicht vernachlässigt werden.

Welche Probleme müssen in Biel angegangen werden?
Wie jede grössere Stadt hat Biel Probleme mit der Sauberkeit und dem Littering. Auch wenn es nur Kaugummireste oder Zigarettenstummel sind, trifft man diese Abfälle es in allen Quartieren mehr oder weniger ausgeprägt auf den Strassen und Gehwegen an. Ob die richtige Lösung Strafen oder eher Aufklärung ist, müsste sich zeigen.
Als Gemeinderatskandidatin finde ich den Dialog  wichtig. Eine offene Kommunikation gegenüber der Bevölkerung kann Vertrauen schaffen. Alle Menschen sollen sich in Biel wohl fühlen. Das heisst aber auch, dass die Einwohnerinen und Einwohner ihre Pflichten wahrnehmen. Auf den Stadtrat bezogen wünsche ich mir wieder mehr Kompromissbereitschaft der verschiedenen Parteien, sowohl von links wie von rechts.

12.09.2020  | Umstrittenes Jagdgesetz - Gründe dagegen

Die EVP emp­fiehlt ein NEIN zum neuen Jagd­ge­setz. EVP-​Grossrat Hans­pe­ter Stei­ner sagt warum.

NEIN zum neuen Jagdgesetz

Erst­mals seit über 100 Jah­ren hat ein Bart­gei­er­paar im Kan­ton Bern ein Jun­ges auf­ge­zo­gen. Diese Schlag­zeile konnte vor ein

Die EVP empfiehlt ein NEIN zum neuen Jagdgesetz. EVP-Grossrat Hanspeter Steiner sagt warum.

NEIN zum neuen Jagdgesetz

Erstmals seit über 100 Jahren hat ein Bartgeierpaar im Kanton Bern ein Junges aufgezogen. Diese Schlagzeile konnte vor ein paar Wochen in den Medien gelesen werden. Mit einem Ja zum neuen Jagdgesetz, über das wir am 27. September abstimmen, laufen wir Gefahr diesen Erfolg der Natur gerade wieder zu zerstören. Der Bartgeier ist eine Vogelart die darauf angewiesen ist, dass es eine genügend grosse Population von Raubtieren wie Wolf und Luchs gibt, weil sich der Bartgeier vor allem von Knochen ernährt, die Raubtiere zurücklassen. Der Bartgeier ist also auf Wolf und Luchs angewiesen.

Einer der grössten Schwachpunkte des neuen Jagdgesetzes liegt darin, dass neu die Kantone über den Abschuss entscheiden können und das schon wenn eine Vermutung vorliegt. Es gibt Kantone, die sich wegen ihrer intensiven Schafhaltung stark für dieses neue Jagdgesetz eingesetzt haben und Wolf und Luchs ausrotten möchten. Problemtiere können schon mit dem bisherigen Gesetz abgeschossen werden. Mit diesem neuen Jagdgesetz würden wir dem Bartgeier den Lebensraum den er braucht, kurz nach dem freudigen Ereignis wieder wegnehmen.

Machen wir nicht die gleichen Fehler, die vor hundert Jahren dazu geführt haben, dass Bartgeier und andere Tiere ausgerottet wurden noch einmal. Wir sollten Lösungen anstreben, die eine funktionierende Landwirtschaft mit wilden Tieren möglich macht und nicht gegen sie.

Hanspeter Steiner, Grossrat

10.09.2020  | Wahlen in Interlaken - Sabrina Amacher im Kurzinterview

In Inter­la­ken fin­den am 27. Sep­tem­ber 2020 die Gemein­de­wah­len statt. GGR-​Mitglied Sabrina Ama­cher stellt sich zur Wiederwahl.

Warum enga­gierst du dich im GGR?
Ich bin im Jahr 2016 unver­hofft in den GGR gewählt wor­den. Vor die­ser Wahl habe ich mich über­haupt nicht enga­giert in

In Interlaken finden am 27. September 2020 die Gemeindewahlen statt. GGR-Mitglied Sabrina Amacher stellt sich zur Wiederwahl.

Warum engagierst du dich im GGR?
Ich bin im Jahr 2016 unverhofft in den GGR gewählt worden. Vor dieser Wahl habe ich mich überhaupt nicht engagiert in der Politik. Jetzt bin ich aber sehr motiviert und habe richtig Freude am Politisieren bekommen. Es ist für mich nicht selbstverständlich, dass wir in einem freien Land leben in dem jede Bürgerin und jeder Bürger mitreden darf bei politischen Entscheidungen. Deshalb finde ich es umso wichtiger, dass sich alle ihrem Können und Wissen entsprechend einsetzen.

Gibt es Anliegen, für die du dich besonders eingesetzt hast?
Ich habe im Frühling 2018 meine Motion zur Schliessung der Netzlücke der Veloroute zwischen Därligen und Interlaken West eingereicht. Ich setze mich grundsätzlich für den Langsamverkehr und für sichere Schulwege ein.

Welche Probleme müssen in Interlaken angegangen werden?
Ich finde die ganze Verkehrslage in Interlaken eher problematisch. Es wäre gut, die Cars ausserhalb von Interlaken zu parkieren und die Touristen mit Gratis Shuttelbussen ins Zentrum zu bringen. Zudem hoffe ich, dass das Projekt mit der Erneuerung der Aula und dem Erweiterungsbau in den nächsten zwei Jahren doch noch zur Abstimmung gelangt.

Medien Mitteilungen der EVP Schweiz

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